Warum ein Fotograf einen Google Plus Account haben sollte

Nach dem Start von Google Plus vor ca. 1, 5 Jahren hat sich bei der sozialen Plattform des Internet-Riesen Google einiges getan. Im Dezember 2012 hat Google Plus bereits  500 Mio. Nutzer gemeldet und wächst damit so schnell wie einst Facebook. Aber warum sollte man sich als Fotograf einen Account bei Google Plus anlegen, wenn man bereits in diversen anderen Social Media Plattformen erfolgreich vertreten ist? Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt und mich auf die Suche nach den Vorteilen und Nachteilen von Google Plus für Fotografen gemacht.

Kundenbindung und Austausch mit anderen Fotografen

Ein Vorteil von Social Media Plattformen ist die Möglichkeit zur Kundenbindung und -gewinnung sowie der Austausch mit Kollegen und Experten aus der Branche. Google Plus stellt hier nichts bahnbrechend Neues dar, hat es den Nutzern allerdings sehr einfach gemacht, dieses Konzept erfolgreich umzusetzen. Die Organisation seiner Kontakte in Kreisen ist im Grunde nichts anderes als Gruppen in Facebook zu erstellen, allerdings mit viel weniger Aufwand. Paddy beschreibt in seinem Beitrag „Warum Google+ ein Gamechanger für Fotografen sein könnte“ wie man seine Kreise effektiv einsetzt, um mit seinen Nachrichten immer die richtigen Leute zu erreichen.

Ein weiteres schönes Feature, welches immer mehr Anhänger findet sind sogenannte „Hangouts“. Diese Videokonferenzen beinhalten ein riesiges Potenziel: Webinare, weltweiter Austausch mit anderen Künstlern, persönliche Kundengespräche und vieles mehr. Durch diesen persönlichen Austausch können interessante Kontakte geknüpft und eine sehr enge Kundenbeziehung aufgebaut werden, wie Olaf Bathke in seinem Beitrag „Google Plus Tipps! Oder: Eine Plattform der Fotografen?“ zeigt.

Google Plus verändert Suchergebnisse

Das ein Platz auf der 1. Seite der Suchergebnisse dazu führt, dass man mehr Besucher auf die eigene Webseite und dadurch auch mehr Kunden bekommt ist wohl jedem bewusst. Nur wie bekommt man das hin? In meinem vorherigen Beitrag Gastbeiträge in Fotografie-Magazinen habe ich euch schon einige Tipps gegeben, wie ihr euer Ranking bei Google verbessern könnt.

Mit Google Plus wird das Ganze um eine weitere Möglichkeit ergänzt. Die Suchergebnisse werden nämlich individuell angepasst. Wie das mit den personalisierten Suchergebnissen genau funktioniert, wird in dem Artikel „Ich als Rankingfaktor“ schön beschrieben. Ich gebe euch hier mal ein anschauliches Beispiel für Fotografen:

Paul hat sich beim Fotostudio Meyer ablichten lassen und war damit sehr zufrieden. Deshalb gibt Paul ein +1 für das Fotostudio Meyer. Sabine sucht bei Google nach einem Fotostudio. Da Sabine mit Paul auf Google Plus befreundet ist, wird in den Suchergebnissen das Fotostudio Meyer höher gelistet und bekommt den Zusatz „Paul gibt hierfür +1″.

Wie ihr seht wird dadurch zum einen euer Ranking verbessert je mehr +1 ihr bekommt, bzw. je mehr Personen euch in ihre Kreise aufnehmen und zum anderen erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Besucher auf euer Suchergebnis klicken.

Mit Google Plus ist es außerdem möglich Picasa, den Google Bilderdienst, mit seinem Google Plus Account zu verknüpfen, sodass eure Bilder in den öffentlichen Alben auch in Suchergebnissen wieder zu finden sind. Und was gibt es besseres für einen Fotografen, wenn seine Werke inklusive den Kommentaren und +1’s direkt bei Google angezeigt werden? Da ist der Klick auf die Webseite schon fast garantiert.

Eine ganz neue Funktion, ist mir selber auch nur aufgefallen, weil ich von einem Google Mitarbeiter darauf hingewiesen worden bin, ist die kostenlose Werbeeinblendung von Google Plus Seiten. Probiert es selbst einmal aus und sucht bei google nach „kwerfeldein„. Das Ganze funktioniert aber erst ab ca. 350 +1’s.

Weitere Vorteile von Google Plus für Fotografen

Ein weiterer Vorteil von Google Plus ist die nahtlose Integration in andere Dienste von Google. So ist es möglich seine Webseite oder seinen Blog mit dem Google Plus Profil zu verknüpfen, um bei Suchergebnissen mit einem Bild dargestellt zu werden. Verknüpft man seine Google Adwords Anzeigen mit seinem Google Plus Profil werden die +1’s als Erweiterung in den Google Werbeanzeigen dargestellt. Durch diese Zusätze wird die Klickrate weiter erhöht.

Und wie schaut es mit den Rechten aus?

Dazu kann ich euch in einem Satz sagen, dass es da nicht viel besser aussieht, als bei anderen Social Media Plattformen. Die Urheberrechte bleiben weiterhin bei dem Fotografen, allerdings werden Verwertungsrechte an Google Plus abgegeben. Man hat allerdings die Möglichkeit das Teilen von Bildern, Alben und Posts zu sperren. Außerdem ist bei einem erneuten Teilen von Inhalten der ursprüngliche Herausgeber stets sichtbar.

Hier findet ihr den genauen Auszug aus den AGB’s von Google Plus und einen direkten Vergleich mit Facebook. Ich würde auf jeden Fall empfehlen ein Wasserzeichen für eure öffentlichen Bilder zu verwenden, damit man den Ersteller eindeutig identifizieren kann.

Fazit: Google Plus revolutioniert die Welt der Fotografen

Google Plus ist im Moment mit 500 Mio. Mitgliedern auf einem guten Weg, auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis Facebook als Nummer 1 der sozialen Plattformen abgelöst wird, falls dies überhaupt irgendwann geschieht. Für Fotografen ist Google Plus allerdings schon jetzt hoch interessant und ich würde jedem empfehlen einen Google Plus Account anzulegen, um fleißig +1’s zu sammeln. Denn Google wird den Vorteil, wichtigste Suchmaschine der Welt zu sein, weiterhin ausspielen sodass damit zu rechnen ist, dass die Anzahl der personalisierten Suchergebnisse in Zukunft noch weiter steigen wird.

Falls ihr Anmerkungen habt oder ich über ein spezielles Thema noch einmal genauer berichten soll, könnt ihr dies natürlich gerne als Kommentar posten.

Deutsche Alternativen zu Smugmug, Zenfolio und Photoshelter

Smugmug, Zenfolio und Photoshelter sind bekannte Namen im Bereich Webseiten und Onlineshops für Fotografen. Aber sind diese Anbieter wirklich für den deutschen Markt geeignet? In diesem Artikel möchte ich diese Fragestellung klären sowie die deutschen Alternativen zu Smugmug & Co. genauer unter die Lupe nehmen.

Die Story von Smugmug & Co.

Smugmug ist der Urvater von Shopsystemen für Fotografen und wurde 2002 in den USA als „Digital Photo Sharing Website“ gegründet. Der Leistungsumfang von Smugmug wurde im Laufe der Zeit um eine Shopfunktion ergänzt, sodass es nun möglich ist die Bilder über integrierte Fotolabore direkt zu bestellen. Inzwischen gibt es auf dem amerikanischen Markt mehrere solcher Anbieter, die sich bei dem harten Kampf, um die Gunst der Fotografen behauptet haben, nämlich Zenfolio und Photoshelter. Obwohl diese Dienstleister ein sehr ausgereiftes Produkt für den Fotoverkauf anbieten, sind diese für den deutschen Markt jedoch nicht ohne größere Probleme einsetzbar. Zum Beispiel hat Smugmug und Zenfolio keine deutschen Fotolabore als Printpartner integriert. Dadurch entstehen erhöhte Lieferzeiten und -kosten bei der Produktion. Und falls es zu Problemen bei Bestellungen oder der Einrichtung des Shops kommt, gibt es leider nur einen englischsprachigen Support.

Auf der Suche nach deutschen Alternativen

Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht und nach deutschen Alternativen zu Smugmug und Co. Ausschau gehalten. Die Anforderungen waren hoch, schließlich hat die amerikanische Konkurrenz einiges zu bieten. Unser deutsches System sollte also folgende Kriterien erfüllen:

  • Qualitativ hochwertige und vor allem in Deutschland lokalisierte Fotolabore als Printpartner
  • Deutschsprachiges Menü zum Einrichten meiner Webseite und Onlineshop
  • Deutschsprachiger und erreichbarer Support
  • Einfache Handhabung und Einrichtung der Webseite (ohne Programmierkenntnisse)
  • übersichtliche Darstellung meiner Bilder in Galerien, sortiert nach Themen, Events oder Kunden
  • Möglichkeit einzelne Onlinealben durch Passwörter zu schützen
  • Möglichkeit Bilder als Download oder Produkt (Abzug, Poster, Acryl-Glas, etc.) anzubieten
  • Produkte und Preise selbst bestimmen

Nach einiger Zeit bin ich schließlich fündig geworden. Von den drei großen Anbietern in Deutschland fotograf.de, fotoportopro.de und bytepix.de hat sich nach einigem Vergleichen fotograf.de als einziger Anbieter herausgestellt, der alle oben genannten Kriterien erfüllt.

fotograf.de als deutsches Pendant zu Smugmug, Zenfolio und Photoshelter

Ich starte mit dem für mich wichtigsten Kriterium: ein direkt angebundenes, qualitativ hochwertiges und in Deutschland lokalisiertes Fotolabor zum Verkauf von Fotos. Hiervon bietet fotograf.de gleich fünf davon. Die integrierten Partner sind WhiteWall, FujiFilm, PosterXXL, DPL und xPressLab. Welches Labor man wählt ist natürlich Geschmacksache, aber da ich schon seit einigen Jahren Stammkunde bei WhiteWall für große Prints bin, fiel mir die Wahl einfach. Die Qualität der Produkte kann ich nicht von allen Laboren beurteilen, da ich von den integrierten Laboren bisher nur WhiteWall benutzt habe, aber mein anfängliches Kriterium ist trotzdem erfüllt.

Nun zu den weiteren Punkten: fotograf.de besitzt als Smugmug-Alternative eine deutsche Benutzer-Oberfläche zum Einrichten der Webseite. Zudem hat mich der deutschsprachige Support tatkräftig bei meinen kleineren Problemchen unterstützt.

Die einzelnen Onlinealben kann ich bei fotograf.de mit einem Passwort schützen. Man hat ebenfalls die Möglichkeit Unterordner zu erstellen und Passwörter hierfür zu definieren. Sehr praktisch für Leute, die viel fotografieren und dementsprechend viele Bilder auf ihrer Seite haben. Die übersichtliche Darstellung ist damit also zufriedenstellend erfüllt.

Nun zu den Produkten: die Liste der Produkte ist lang. Sie reicht von Leinwänden, Acryl-Glas Drucken über Poster und Fine Art Prints bis hinzu den klassischen Abzügen. Allerdings ist die Darstellung im Administrationsmenü ein wenig unübersichtlich, da jedes Produkt in allen verfügbaren Größen aufgelistet wird. Die einzelnen Onlinealben müssen vor dem Verkauf einem Preisprofil zugeordnet werden. Diese Preisprofile können individuell erstellt werden, indem die Produkte und die zugehörigen Preise hinzugefügt werden. Hier kann ich auch das Produkt „Download“ auswählen und einen Preis dafür definieren. Etwas umständlich, aber funktioniert einwandfrei.

Nun noch zu einem kleinen Extra, welches kein mir bekannter Anbieter im Repertoir hat: Und zwar gibt es bei fotograf.de das sogenannte QR-Tagging. Damit können Bilder einzelnen Personen zugeordnet werden. Ziemlich praktisch für Schul- und Kindergartenfotografen, aber auch für alle Event- und Peoplefotografen.

Fazit

Mit fotograf.de (Funktionsübersicht) gibt es, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, nun endlich einen ebenbürtige deutschsprachige Alternative zu Smugmug, Zenfolio und Photoshelter.

In den nächsten Wochen wird ein Anschlussartikel zu diesem veröffentlicht werden, indem die dann der deutsche Markt noch einmal genauer beleuchtet werden soll.

Ich freue mich natürlich wie immer über eure Meinungen oder Erfahrungen zu diesem Thema!

Artikel mit Tipps für Fotografen

Da einen Monat lang nix von mir kam nach meinem letzten Beitrag gleich hinterher noch eine Liste mit guten Artikeln, die Anregungen für das Marketing für Fotografen geben:

  • Tipps für das Marketing eines Fotografen: Im Fotografr Magazin für Fotografie werden einige Tipps gegeben. Von der Visitenkarte über die Website bis zum Schaufenster des Ladengeschäfts wird alles abgedeckt.
  • Marketing für Fotografen Serie: Teil 1: Bei fotograf.de entsteht gerade eine Marketing Serie. Der erste Beitrag fasst Grundlegendes zum Thema Marketing für Fotografen zusammen. Schaut euch das mal an! Ich hoffe Teil 2 kommt bald.
  • Blogging SEO Secrets: SEO (also Suchmaschinenoptimierung) wird immer wichtiger für Fotografen. Dieser englische Artikel ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.
Bis demnächst und viel Spaß beim Lesen!

Infografik: Analytics für Fotografen Webseite

Hallo ihr! Auf photographywebmarketing.com habe ich folgende interessante Infografik gefunden, die sich dem Thema Google Analytics für eure Fotografen Webseite widmet. Hier werden vor allem wichtige Metriken erläutert, die euch dabei helfen, mit euren Daten, die ihr sammelt, auch etwas anfangen zu können. Außerdem gibt es interessante Vergleichswerte für das Benchmarking (wenn auch Daten aus den USA… vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe und sammelt so etwas in Deutsch 😉 ).

Schauts euch mal an und schreibt mir, was ihr davon haltet.

 

Benutzt ihr Google Analytics für eure Fotografen Webseite? Soll ich in einem Post mal genauer auf das Tool eingehen und vielleicht noch ein paar Tipps und Tricks zeigen? Ich freu mich über euer Feedback!

Gastbeiträge in Fotografie-Magazinen

Es ist schwierig, sich als Fotograf überregional im Internet zu behaupten. Natürlich gibt es da die kostenpflichtige Werbung (z.B. Google AdWords) oder das Flyer-Verteilen vor Ort. Aber wenn man im Internet als Fotograf, der „etwas drauf hat“, angesehen werden will, muss man schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen.

Im Beitrag Fotografen-Marketing mit Google gibt Michael Omori von fotografr einen guten Tipp, wie man sich online eine Reichweite aufbauen kann: Durch Gastbeiträge:

Wer im Internet etwas unterwegs ist und sich durch Fotografie-Blogs oder Fotografie-Onlinemagazine wühlt, wird schon festgestellt haben, dass oft Fotografen selbst Beiträge über ihre Erfahrungen zu einem bestimmten Thema geteilt haben. Das hat vor allem zwei Vorteile, auf die ich im Folgenden näher eingehe.

Positionierung als Experte in einer bestimmten Sparte im Fotografie-Bereich

Dadurch, dass du dich intensiv mit einem gewissen Thema beschäftigst und bereit bist, dein Wissen zu teilen, wirst du als Experte in diesem Gebiet angesehen. Dadurch kannst du dir Reputation bei Fotografen schaffen. Nicht nur das, vielleicht entwickelt sich aus einem Beitrag ja eine Diskussion in der Kommentar-Spalte des Magazins. Dadurch können wertvolle Kontakte entstehen, die später auch zu Jobs (oder weiteren Gastbeiträgen in anderen Magazinen) führen können. Nach dem aufsehen-erregenden Beitrag Lieber Kindergartenfotograf von Heike Kaufhold hat zum Beispiel Katrin Dinkel einen Antwortbrief auf Kwerfeldein veröffentlicht, der mit weit über 100 Kommentaren für viel Diskussions-Stoff sorgte.

Suchmaschinen-Optimierung für deine Fotografen Homepage

Auf dieses Thema werde ich später noch genauer eingehen. Fakt ist: Für Google und andere Suchmaschinen sind vor allem Links anderer Webseiten sehr wichtig. Mit vielen relevanten Links von Fotografie-Magazinen kann wirkt man mit seiner Homepage selbst relevant und wird im Normalfall weiter oben bei Google angezeigt. Bei Gastbeiträgen ist immer eine kurze Beschreibung über den Autor mit Link zu seiner Homepage, die genau diesen Zweck erfüllt!

Über was soll ich schreiben?

Gastbeiträge schreiben sind natürlich eine aufwendige Angelegenheit, die nicht jedem zusagt. Nicht jeder Fotograf schreibt eben gerne. Um ein Thema, eine Nische, über die du schreiben willst, zu finden, überlege dir genau: Was bewegt mich am meisten? Was waren die schönsten Bilder, die ich je gemacht habe? Was hebt mich von anderen Fotografen ab? Schon allein die intensive Beschäftigung mit einem Thema macht dich in diesem Gebiet zu jemandem, der etwas mehr weiß als viele andere. Und alleine darüber kann man schon viel schreiben. Man muss nicht der absolute Experte sein, um Wissen zu teilen, merkt euch das!

So, das war es schon wieder von mir. Über welche Themen wollt ihr demnächst lesen? Ich bin für alles offen!

 

Möglichkeiten des Fotografen Marketing

Hallo liebe Fotografen!

Huch, jetzt sind doch schon ein paar Wochen vergangen seit dem ersten Post in diesem Blog. Ich hoffe ihr habt den in der Regel ja eher ruhigen Januar etwas genießen können. Vielleicht habt ihr euch ja auch ein paar Gedanken über mögliche Marketing Aktionen gemacht!?

Nachdem ich im letzten Artikel eher einführend ein paar Worte zum Thema Fotografen Marketing verloren habe möchte ich in diesem Blogpost direkt zur Sache kommen und den Begriff Marketing für Fotografen in einzelne Punkte und Anwendungsbereiche unterteilen.

Klassische Werbung für Fotografen

Hier gibt es viele Möglichkeiten, Kunden zu erreichen.

  • Visitenkarte
  • Anschreiben
  • Flyer
  • Inserate in regionalen Zeitungen / Zeitschriften
  • Partnerschaften mit Ladengeschäften

Die Visitenkarte für Fotografen

Die Visitenkarte mag zwar für viele Personen altmodisch erscheinen. Doch ist sie nicht zu unrecht seit Jahrzehnten ein optimales Instrument zur Kontaktpflege. Achtet darauf, Visitenkarten nicht nur einfach im Laden um die Ecke auszulegen. Das Wichtige an einer Visitenkarte ist die Persönlichkeit, das Gesicht, das man mit der Karte verbindet. Deshalb lasst euch auf regionalen Ereignissen blicken und drückt dort jeder Person, mit der ihr ins Gespräch kommt, die Karte in die Hand. Beim Design der Karte ist darauf zu achten, stilvoll zu bleiben aber trotzdem Aufmerksamkeit zu erregen. Beweist Kreativität!

Das persönliche Anschreiben

Etwas aufwändiger ist das persönliche Anschreiben. Andererseits besteht mit einem nett und persönlich gehaltenen Brief die Möglichkeit, viele Personen eurer Zielgruppe auf einmal zu erreichen. Wenn jemand den Brief in der Hand hält denkt er sich vielleicht wirklich „Hey, stimmt, ich könnte mal wieder…“. Andererseits sehen viele solche Anschreiben als lästige Werbung an, also Vorsicht!

Flyer

Flyer sind auch eine Möglichkeit, Nachfrage zu wecken. Andererseits ist der Streuverlust hier riesig. Deshalb sollte man sich vor so einer Aktion genau überlegen, wen man ansprechen will, wo man das am besten erreichen kann und wie das im Idealfall geschieht.

Inserate in regionalen Zeitungen / Zeitschriften

Viele Fotografen inserieren im Ortsblatt. Das ist oftmals sehr teuer und wird in Zeiten des Internet immer wirkungsloser. Meine persönliche Meinung ist, diese Art der Werbung zu unterlassen.

Partnerschaften

Ihr macht Hochzeitsfotografie? Dann tut euch doch mit dem Brautmodengeschäft zusammen und startet gemeinsam eine Werbeaktion. So profitieren beide Seiten davon und können sich Kosten teilen. Zusätzlich wird die Reichweite für beide Seiten erhöht!

Online-Werbung für Fotografen

So, wir haben mit der klassischen Werbung begonnen. Doch um als Fotograf als modern und kreativ zu gelten, muss man mit der Zeit gehen. Dazu gehört seit vielen Jahren das (gar nicht mehr so moderne, aber immer noch hochaktuelle) Internet als Vertriebskanal für Fotografen.

  • Eigene Fotografen Homepage
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Google Werbung
  • und und und…

Eigene Fotografen Homepage

Es klingt für viele unvorstellbar, doch viele Fotografen besitzen noch keine eigene Webseite. Dabei ist das Internet mittlerweile der wichtigste Ort für Personen, die sich informieren wollen. Es gibt verschiedene Ausprägungen an Websites für Fotografen: Einzelne Portfolio-Seite, groß angelegte Homepage mit vielen Infos, Foto Blog, Foto Online Shop, der Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt! Ich werde in einem der nächsten Posts noch genauer auf das Thema Homepage für Fotografen eingehen.

Suchmaschinenoptimierung für Fotografen

Suchmaschinenoptimierung, auch mit SEO abgekürzt, ist in Zeiten des Internets ein sehr sehr wichtiges Thema! Denn wenn man bei Google weit vorne mit dabei stehen will (und das will man in der Regel!) muss man einige Tricks und Kniffe kennen.

Google Werbung

Google Werbung (Google AdWords) ist die Möglichkeit, direkt in den Suchmaschinenergebnissen von Google zu werben. Das gute hierbei ist, dass man seine Anzeigen mit sogenannten Keywords verknüpfen kann und somit nur genau die Personen ansprechen kann, die gezielt nach etwas bestimmten suchen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, bei dem Suchbegriff „Fotograf Berlin“ eine Anzeige zu schalten.

Und und und…

Das Internet ist ein riesiger Platz mit täglich neuen Innovationen und Möglichkeiten. Ich werde immer wieder Tipps und Tricks zu diesem Bereich posten, habt bitte etwas Geduld ;).

 

Was möchtet ihr zum Thema Werbung für Fotografen sonst noch lesen? Ich werde demnächst tiefer in die einzelnen Bereiche gehen, zum Beispiel eine Schritt für Schritt Anleitung schreiben, wie man am besten eine Google AdWords Anzeige schaltet oder seine Homepage für Google optimiert.

Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit Feedback. Ich freue mich!

Mit Fotografen Marketing Fotos verkaufen

Wer würde nicht gerne mehr Fotos verkaufen? Doch leider ist Marketing für Fotografen oft ein noch unerforschtes Gebiet. Deshalb haben wir uns mit diesem Blog das Ziel gesetzt, euch in unregelmäßigen Abständen Tipps zu geben, wie Fotografen Marketing einsetzen können, um Kunden zu gewinnen und ihre Umsätze zu steigern.

Fotografen Marketing, was ist das?

Marketing ist ein weites Feld. Hierbei ist zu beachten, dass es nicht nur um Werbung geht. Auch Bepreisung, das Angebotssortiment und die Positionierung des Fotografen spielen eine wichtige Rolle. In Wikipedia wird Marketing wie folgt definiert:

„Der Begriff Marketing oder (veraltet) Absatzwirtschaft bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Waren und Dienstleistungen zu vermarkten; zum Anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden und anderer Interessengruppen (Stakeholder).“

Da Fotografen sich am liebsten mit dem Fotografieren selbst beschäftigen, kommen Tätigkeiten wie das Schreiben eines Marketing Plans oft zu kurz. Dagegen wollen wir jetzt etwas tun und ein grundlegendes Wissen schaffen. In weiteren Posts werden wir auf Möglichkeiten eingehen, wie Fotografen die Chancen des Fotografen Marketings für sich nutzen können. Doch Vorsicht: Ein guter Marketing Plan benötigt Zeit. Wir werden euch hier keine Anleitung bieten können, wie ihr ohne Aufwand eure Fotos vermarkten und eure Umsätze verdreifachen könnt. Marketing für Fotografen benötigt Zeit und Wissen, das es sich anzueignen gilt – mit Hilfe des Fotografen Marketing Blogs!

Der Marketing für Fotografen Blog

Wir müssen natürlich erst mit den Grundlagen starten, um uns danach in Spezialbereiche vertiefen zu können. Dabei wollen wir nicht nur lange, gähnend langweilige Texte verfassen, sondern auch auf nützliche Posts von anderen Blogs verweisen –  man muss das Rad ja nicht neu erfinden. Themen, die wir demnächst behandeln: Online Fotos verkaufen, Werbeideen für Fotografen, Guerilla Marketing für Fotografen und mehr. Was wollt ihr in diesem Blog lesen? Hinterlasst uns doch einen Kommentar!